Henri Cruchon

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Die Magier von Morges.

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Henri Cruchon

Die Magier von Morges.

Henri Cruchon gründete im Jahr 1976 das Weingut. Schon bald schlossen sich ihm seine beiden Söhne Michel und Raoul an. Gemeinsam mit ihren Ehefrauen Denise, Anne und Lisa entwickelte das Trio den Betrieb kontinuierlich weiter. Bereits ist auch die nächste Generation aktiv. Seit 2010 arbeitet Catherine Cruchon-Griggs, Önologin und Tochter von Lisa und Raoul, im Weingut mit. Kurz darauf stiessen Yaëlle und Laura hinzu, die ihren Vater Michel bei der Arbeit in den Reben unterstützen. Schliesslich ergänzt Margaret, die Ehefrau von Catherine, das Team und unterstützt Lisa und Anne in der administrativen Leitung.

Önologin Catherine Cruchon-Griggs
Önologin Catherine Cruchon-Griggs

Alle Cruchon-Reben werden biodynamisch bewirtschaftet. Einer Methode, die den Einsatz jeglicher chemischer Produkte ausschliesst. Der Waadtländer Weinbau gehört zu den ältesten Europas. Seine sehr reiche Geschichte und lange Tradition prägen bis heute auf lebendige Weise seine Identität.

Das Weingut bewirtschaftet insgesamt sechzehn Rebsorten, verteilt auf zahlreiche kleine Parzellen, die im gesamten Weinbaugebiet von Morges verstreut liegen. Es entsteht eine wahre Mosaiklandschaft von Reben, eingebettet in eine Landschaft von beneidenswerter Schönheit. Jede Parzelle verfügt über ihr eigenes Terroir, ihr Mikroklima und ihre ganz eigene Persönlichkeit. Unsere Herausforderung besteht darin, den Ausdruck jeder einzelnen Lage einzufangen und die Magie ihrer jeweiligen Terroirs im Wein erlebbar zu machen.

Die geografische Lage des Waadtländer Weinbaugebiets, an der Schnittstelle europäischer Kulturen, hat auch die Zusammensetzung der Rebsorten massgeblich geprägt. Burgundische Rebsorten, insbesondere der Pinot Noir, werden in der Region Morges seit über 600 Jahren kultiviert. Um den sich stetig wandelnden Konsumgewohnheiten gerecht zu werden, nahm die Domaine Henri Cruchon in den letzten drei Jahrzehnten eine Pionierrolle bei der Diversifizierung der Rebsorten ein. Durch die Einführung zahlreicher Varietäten entstand eine aussergewöhnliche Vielfalt an Rebsorten – ein in der Waadt einzigartiges Ensemble.

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Die wichtigsten Lagen der Familie Cruchon – jede einzelne ist als Grand Cru klassifiziert.

Au Clos

Wie ein steiles Amphitheater am Fuss des kleinen Dorfes Monnaz gelegen, blickt diese Lage direkt auf das spektakuläre Schloss von Vufflens. Die konsequente Südausrichtung schützt die Reben vor kalten Nordwinden und gewährleistet eine gleichmässige, schöne Reife der Trauben. Das Terroir besteht hier aus sandsteiniger Molasse, die in aufeinanderfolgenden Schichten wie eine Treppe angeordnet ist.

Zwischen diesen Schichten hat sich ein schwerer, tonreicher Oberboden gebildet. Diese Dualität von Molasse und Ton verleiht dem Wein eine ausgeprägte, strukturgebende Mineralität.

Champanel

Das Terroir von Champanel zeichnet sich durch einen tiefgründigen ton- und kalkhaltigen Boden aus, der auf einer Moräne ruht, die vor über zehntausend Jahren von Gletschern geformt wurde.

Diese nach Süden bis Südosten ausgerichtete Lage begünstigt eine ideale Traubenreife und zählt zu den frühesten Parzellen des Weinguts. Sie verleiht dem Chasselas eine natürliche Fülle mit besonders intensiven Zitrusaromen und einer schönen Frucht. Der Pinot Noir gewinnt hier an Tiefe, Komplexität und Eleganz. Die ausgeprägte Persönlichkeit der Weine von Champanel setzt sich mit Finesse und Ausdruckskraft durch.

Raissennaz

Raissennaz ist ein tiefer Calcosol mit orangefarbenem Oberboden, frei von aktivem Kalk, entstanden aus einer Grundmoräne. Der Boden weist weder Erosion noch Verschlämmung auf und bietet ideale Voraussetzungen für den Weinbau.

Dieses Terroir besitzt eine mittlere Hangneigung von etwa 10–15 % und ist nach Westen bis Südwesten ausgerichtet. Es liegt auf einer Höhe zwischen 450 und 500 Metern über Meer.

Der Stolz der Familie Cruchon – das Terroir von Raissennaz – ist schlichtweg aussergewöhnlich. Es vereint drei entscheidende Elemente, die dem Pinot Noir eine einzigartige Ausdruckskraft verleihen.

Zunächst der kalkhaltige Untergrund, der dem Wein Eleganz und Struktur schenkt. Darüber liegt eine feine Tonschicht, die für eine seidige Textur sorgt. Schliesslich sorgt die westliche Ausrichtung ein eher kühles, moderates Klima, das die optimale Reife und Finesse dieser Rebsorte begünstigt.

Das Zusammenspiel dieser Faktoren verleiht diesem Grand Cru eine beeindruckende Fruchttiefe, eine dichte, samtige Textur und eine Eleganz, die längst legendär geworden ist. Dieses Terroir bringt eine der schönsten Ausdrucksformen des Pinot Noir in der Schweiz hervor.

Mont de Veaux

Das Terroir von Mont de Vaux liegt auf einer perfekt ausgerichteten Terrasse oberhalb der Stadt Morges. Es entstand auf einer sehr steinigen alpinen Moräne, die dem Wein eine kraftvolle, mineralische Struktur von grosser Tiefe verleiht sowie intensive, komplexe Aromen, wie sie beim Chasselas nur selten erreicht werden.

Es ist jedes Jahr aufs Neue eine grosse Freude zu erleben, wie sich die wahre Persönlichkeit dieses aussergewöhnlichen Terroirs immer deutlicher entfaltet. Die Reben werden im Einklang mit den Mondrhythmen bewirtschaftet und ausschliesslich mit natürlichen Methoden gepflegt. Der Einsatz chemischer Produkte ist ausgeschlossen.

Die Laubarbeit sowie die Lese erfolgen von Hand, wobei die Erträge bewusst niedrig gehalten werden.