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von Winning, Riesling trocken erste Lage, Deidesheimer Paradiesgarten

Unglaubliche Aromenfülle.

  • Aktion
von Winning, Riesling trocken erste Lage
Weisswein | Deutschland | Pfalz | Deidesheimer Paradiesgarten
von Winning, Riesling trocken erste Lage
2016
Deidesheimer Paradiesgarten
CHF 10.50 statt CHF 12.50
37.5cl (CT-12)
  • Deutschland
  • Riesling
  • Jetzt bis 2040
  • 08 - 10°C
  • in 500-Liter- und 1200-Liter-Holzfässern
  • 37.5cl (CT-12)
  • DEU.246931.2016
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Max Gerstl: Ich flippe aus, das ist schon seit Jahren einer meiner allerliebsten Wein aus Deutschland, aber so traumhaft mineralisch war er noch nie. Das ist eigentlich schon der Duft eines GGs der Spitzenklasse, geht dieses Jahr mehr in die weisse Frucht, was ihm sehr gut steht, die Frucht ist etwas sanfter, als das überschwängliche Zitrus und lässt mehr Platz für die Mineralität. Auch am Gaumen zeigt er sich eine Spur sanfter ohne, dass die Rasse darunter zu leiden hätte, der Wein schmilzt wie Butter auf der Zunge, er begeistert mit einer unglaublichen Aromenfülle, das ist einfach köstlich, eigentlich schon die absolute Perfektion, geht das überhaupt noch besser?

Genussempfehlung

Das ist so ein Wein, der überall und immer schmeckt, zum Aperitif, zum Essen sowieso und praktisch zu jedem Gericht, als Erfrischung an heissen Sommertagen, aber auch als Gesprächsbegleiter am Kamin im Winter bringt er mit seiner Frische Licht ins Dunkel.

Wein-PDF zum Download

Infos zum Produzenten

Ein grosser Wein entsteht im Weinberg – nach diesem obersten Prinzip führen Betriebsleiter und Qualitätsfanatiker Stephan Attmann und Joachim Jaillet ihr Team. Er arbeitet mit grosser Energie, Akribie und Innovation daran, das Potenzial der erstklassigen Lagen voll zu nutzen, ohne dabei das Ökosystem Weinberg auch nur geringfügig zu stören. Im Gegenteil: Man will es sogar weiter fördern. Kunstdünger und Herbizide finden in der Philosophie des naturnahen, nachhaltigen Weinbaus keinen Platz. Im Frühjahr 2008 wurde der erste Weinberg als Dichtpflanzung mit der Stockdichte des Burgunds – ca. 9500 statt üblicherweise unter 5000 Stökke/ha – angelegt. Für die Zukunft ist eine Ausweitung dieses kompromisslos auf Qualität abzielenden Systems auf alle Top-Lagen geplant. Der geringere Standraum hat zur Folge, dass die Reben in stärkerer Konkurrenz zueinander stehen, deshalb ihren Ertrag natürlich reduzieren und auf der Suche nach Wasser schon früh tief wurzeln. Die tiefe Wurzelung der Reben bringt einerseits den einzigartigen Charakter der verschiedenen Lagen noch stärker in die Trauben. Anderseits ermöglicht sie es den Pflanzen, den im Laufe der Zeit immer extremeren Wetterbedingungen – Starkregen, Hitzewellen – zu trotzen. Durch die gesicherte Wasserversorgung sind die Reben toleranter gegenüber der Konkurrenz durch andere Pflanzen. Zudem wird durch eine vielfältige Begrünung – die wiederum eine Vielzahl tierischer Nützlinge anlockt – die Biodiversität und dadurch der Reichtum des Ökosystems unterstützt. Die Bearbeitung dieser besonderen Weinberge findet mit einer den Boden schonenden Schmalspurraupe statt. Viele Faktoren führen dazu, dass bei von Winning aus perfekt reifen Trauben im Keller auf respektvolle, schonende Weise grosse, erinnerungswürdige Weine erzeugt werden: Das Verständnis des Weinberges als Ökosystem, die Förderung der natürlichen Vorgänge und natürlich der kompromisslos qualitätsorientierte Aktionismus am Rebstock. Betriebsleiter Stephan Attmann ist zudem einer dieser ganz Verrückten! Einer, der alle grossen Weine dieser Welt kennt und über alles liebt. Einer, der buchstäblich für Wein lebt. In der unglaublich kurzen Zeit von nur 4 Jahren hat er das Weingut aus dem Mittelmass an die absolute Spitze Deutschlands geführt! Heute sagt er: «Wir sind erst am Anfang, wir haben noch ein riesiges Potenzial, wir sind ungefähr beim Village angelangt und möchten es noch zum Grand Cru bringen.» Vorbild für seine Weine sind – wie könnte es anders sein – die grossen Burgunder. Selbstverständlich ist sich Stephan bewusst, dass er mit dem Riesling eine Traubensorte pflegt, die dem Chardonnay in qualitativer Hinsicht zumindest nicht nachsteht.

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