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Gerstl Weinselektionen
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Matthias & Sina Gubler-Möhr, Magnus

Unvergleichliche Eleganz in der Magnumflasche.

Matthias & Sina Gubler-Möhr, Magnus
Rotwein · Schweiz · Graubünden · Maienfeld
Matthias & Sina Gubler-Möhr
2016
Magnus, AOC Graubünden
trocken
CHF 115.00
  • Schweiz
  • Pinot Noir
  • 2022 bis 2050
  • 16 - 18°C
  • 13.5 %
  • 150cl (CT-3)
  • CHE.250090.2016
  • Enthält Sulfite
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

100% Pinot Noir 
Von nur 2ha grosser Einzellage, die 1990 bis 1992 bepflanzt wurde. Der obere Teil mit den 1992 gepflanzten Reben ergibt immer einen sehr eigenständigen, grossen Wein, für den nur die grosse Flasche (Magnum) in Frage kam. Diese Lage wird immer im 350-Liter-Holzfass ausgebaut. Die Mengen pendeln zwischen 500 und 1000 Magnumflaschen. Der Ganztraubenanteil beträgt zwischen 40 bis 60%, je nach Jahrgang. Ein gigantisch tiefgründiges Bouquet mit schon fast ätherischer Würze öffnet sich im Glas. Nobles Duftbild mit herrlichem Mix aus rot- und schwarzbeeriger Frucht. Am Gaumen mit viel Druck, dank der rassigen Säure aber auch mit unvergleichlicher Eleganz. Alles erstrahlt in absoluter Harmonie und Balance - so unbeschreiblich kraftvoll und nobel zugleich. Dieser Pinot lässt die Herzen aller Freaks höherschlagen. 

Vinifikation

Im 350l Holzfass, 18 Monate in der Magnumflasche gelagert.

Wein-PDF zum Download

Infos zum Produzenten

Matthias Gubler-Möhr: «Der Jahrgang 2018 widerlegt so ziemlich alle Meinungen, die man im heutigen Weinbau kennt: Er bietet schier unglaubliche Qualität bei ungewöhnlich schöner Menge. Eine bisher noch nie gesehene Gerbstoffreife lässt auf grosse Weine mit einem langen Leben hoffen. Die Lese fand sehr früh statt. Das Resultat sind frische, lebendige Weine mit moderatem Alkoholgehalt. Beim PILGRIM war erstmals ein Ganztraubenanteil von 50% möglich. Wenn wir heute in unsere noch sehr jungen 2018er-Weine hineinriechen, haben wir nicht das Gefühl, dass es im Sommer zeitweise wie in der Neuen Welt aussah: verdorrte Wiesen und Büsche und darin trotzend die grünen Reben. Aber der Reihe nach: Im Frühjahr konnten die Reben bei idealen Bedingungen austreiben. Frost war im 2018 kein Thema. Ausreichend Winter- und Frühjahrsniederschläge sorgten für ein gutes Wachstum, obwohl ab Mai praktisch kein Regen mehr fiel. Im Sommer mussten wir die jungen Reben bewässern, die haben gelitten. Alte Anlagen reduzierten das Wachstum und die Entwicklung der Trauben. Ab August gab es dann wieder ab und zu etwas Niederschlag, sodass es zu keiner Notreife gekommen ist. Die Trauben konnten bei idealen Bedingungen zwischen Mitte und Ende September gelesen werden. Jene in unserer hohen Lage Stellibofel konnten wir bis zu 10 Tage länger hängen lassen, ohne zu hohe Zuckerwerte zu riskieren. Dank unserem Fokus auf alte Schweizer Klone konnten wir ausreichend Frische und Säure in unseren Weinen erhalten. Die Gärung verlief völlig unproblematisch. Wir achteten auf leicht verkürzte Maischestandzeiten, um den etwas erhöhten Alkoholgehalten Rechnung zu tragen und nicht zu vielGerbstoffe zu extrahieren. Der Ausbau erfolgte klassisch auf der Feinhefe im Burgunder Pièce (228 Liter) während gut 16 Monaten ohne je einen Umzug zu machen. » 

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