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Podere Il Palazzino

Podere Il Palazzino

Il Palazzino wurde Mitte des 17. Jahrhunderts vom toskanischem Grossherzog Pietro Leopoldo gegründet. Der Besitz war damals Teil von mehreren Anlagen, die der Landwirtschaft (ganz besonders der Kultivierung von hochwertigen Oliven) und dem Weinbau dienten. Die Familie Sderci gelangte im 18. Jahrhundert in den Besitz von Podere Il Palazzino und trieb den hochqualitativen Weinbau voran. Noch heute ist das Weingut im Familienbesitz. Andrea und Alessandro Sderci sind für die charaktervollen Weine verantwortlich und leben auch gleichzeitig in den alten Gebäuden von damals. Aus den Jahrhunderte alten Bäumen wird nach wie vor nach alter Überlieferung kaltgepresstes Olivenöl hergestellt. Das Weingut liegt nur einen Steinwurf vom weltberühmten Castello di Brolio entfernt, dem Geburtsort des Chianti Classico, wo der Barone Ricasoli – der eiserne Baron – im 18. Jahrhundert die Formel für den Chianti entwickelte, die bis Ende des 20. Jahrhunderts gültig war. Es ist hier genau so, wie man sich die Toscana vorstellt: historische Gebäude, schöne Olivenbäume, gepflegte Reben und als Besonderheit ein alter Bischofsitz. Wir befinden uns mitten im Chianti-Classico-Gebiet, in der Nähe von Gaiole in Chianti, einer der besten Weinbauzonen der Toscana. Von hier stammen die hochwertigsten Chianti und einige der besten Super-Toskaner. Il Palazzino ist berühmt für seine hoch traditionellen, fein strukturierten und enorm eleganten Chianti Classici. Denken wir nur an den Grosso Sanese, wegweisend im Bereich Typizität und Sangiovese-Charakter in Vollendung. Alessandro zeigt uns das Weingut. Wir sind begeistert, so schöne Anwesen gibt es selten zu bestaunen. Nun geht es in die Reben, die nach naturnahen Richtlinien bewirtschaftet werden. Das bedeutet: Kein Einsatz von Pestiziden, Herbiziden oder sonstigen chemischen Hilfsmitteln wie Dünger oder Fungiziden. Auch auf künstliche Bewässerung wird verzichtet. Die Degustation ist traumhaft, besser können Weine die toskanische Seele nicht wiedergeben. Vom einfachsten IGT bis zum Grosso Sanese überzeugt uns jeder Wein.

Chianti Classico Landschaft

Bodenbeschaffenheit und Klima im Chianti Classico

Klima und Boden haben einen spürbaren Einfluss auf die Rebsorte Sangiovese und somit auf den Chianti Classico. Bei einem Streifzug durch das Gebiet entdeckt man unterschiedliche Bodenarten, und natürlich verändern sich von Tal zu Tal die Formen der Hänge und Hügel. So haben beispielsweise waldige Täler oder offene Becken grossen Einfluss auf Temperatur und Wind. Die Bodenform, die man am meisten antrifft ist der «Galestro» – ein helles Schiefergestein, das durch Witterung und Frost in kleinere Teile zerfällt. Im Süden verändert es sich zum Teil dramatisch. Der «Alberese» – ein kalkhaltiger Mergelboden – macht den Löwenanteil aus, dazu kommen Sand- und Kieselböden. Alle diese Böden verfügen über
eine gute Drainage und sind für den Sangiovese enorm wichtig. Galestro wird bevorzugt, da es dem Sangiovese seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die Rebberge stehen auf 200 bis 800 m ü. M. und ergeben somit unterschiedliche Weine. Das Klima ist kontinental und nicht vom Mitte lmeer beeinflusst, wie es zum Beispiel im Bolgheri der Fall ist. Die Winter sind entsprechend kalt und die Sommer sehr warm, so kann der Sangiovese bestens voll ausreifen.

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