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Fèvre William, Chablis 1er Cru AOC blanc, Montée de Tonnerre

Am Gaumen explodiert er förmlich mit seiner irren Rasse.

Fèvre William, Chablis 1er Cru AOC blanc
Weisswein | Frankreich | Bourgogne | Chablis
Fèvre William, Chablis 1er Cru AOC blanc
2017
Montée de Tonnerre
CHF 60.00
75cl (CT-6)
  • Frankreich
  • Chardonnay
  • 2022 bis 2040
  • 10 - 12°C
  • 75cl (CT-6)
  • FRA.249087.2017
  • Enthält Sulfite
  • Lieferung im Nov. / Dez. 2019

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Max Gerstl: Der Duft ist superfein, köstlich frisch und mit einer verführerisch mineralischen Basis, herrliche Vielfalt, strahlt viel Persönlichkeit aus. Am Gaumen explodiert er förmlich mit seiner irren Rasse, der hat aber auch – wie Montée de Tonnerre eigentlich immer – so einen köstlichen Schmelz. Er streicht wie eine Feder über die Zunge, verliert dabei aber nichts von seiner Rasse, das zartsüsse Extrakt im Hintergrund ist köstlich. 2017 ist ohne Zweifel einer der allerbesten in der Serie von herrlichen Jahrgängen von Montée de Tonnerre.
 

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Infos zum Produzenten

Diese Domaine hat mich in kurzer Zeit zu einem absoluten Chablis-Freak gemacht. Ein grosser Chablis gehört zu den grazilsten Weinen, die aus Chardonnay gewonnen werden. Wichtig zu wissen: Wir führen ausschliesslich Domaine-Weine! Bedauerlicherweise tragen die wesentlich bescheideneren Handelsweine aus zugekauften Trauben vom William Fèvre das gleiche Erscheinungsbild. Sie unterscheiden sich äusserlich lediglich dadurch, dass der Name „Domaine“ nicht auf den Flaschen steht. William Fèvre ist der grösste Besitzer von Grand Crus (15,2 ha) und 1er Crus (12 ha) in Chablis und gehört seit Jahrzehnten zu den Spitzenproduzenten. Fèvre hat im 2. Weltkrieg davon profitiert, dass sich kaum noch jemand für die Reben in Chablis interessierte. Zu oft hat ein Frost ganze Ernten vernichtet, als dass man noch dieses Risiko eingehen wollte. Da konnte er grosse Flächen in Grand-Cru- und Premier-Cru-Lagen günstig erwerben. Diese Domaine zählt jedoch nicht nur deshalb zur absoluten Spitze von Chablis, weil das Weingut am meisten Reben in den Top-Lagen besitzt, sondern auch, weil mit einer Präzision gearbeitet wird wie selten anderswo. Auch auf dem Weg zur Biodynamie ist man schon sehr weit fortgeschritten. Inzwischen wird schon mehr als die Hälfte der Rebfläche biodynamisch bearbeitet. Hier pflegt man den traditionell klassischen Stil von Chablis, erzeugt diese feinen, klaren, sublimen, so traumhaft schlanken Weine – die wohl einzigartigste Ausdrucksform des Chablis. Man verfällt nicht der Unsitte, die viele Chablis-Produzenten pflegen, hier Weine erzeugen zu wollen, die in Sachen Kraft und Fülle mit jenen von der Côte de Beaune konkurrieren wollen. 1998 hat Joseph Henriot (der Besitzer des gleichnamigen Champagnerhauses) die Domaine übernommen. Er hat sehr viel in den Qualitätsweinbau investiert und wesentlich dazu beigetragen, dass der Name William Fèvre heute die absolute Spitzenklasse darstellt und das gleich hohe Niveau erreicht wie etwa Ravenau oder Dauvissat. Die Weine von William Fèvre könnte man auch als die Rieslinge des Burgunds bezeichnen. Trotz geballter Kraft findet man hier diese beschwingte Leichtigkeit, die den Weinen die besondere Raffinesse verleiht. Die Kalkböden und die Versteinerungen von Austern verleihen den Weinen diese köstliche Mineralität.

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