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Teschke Michael, Sylvaner trocken, Erster unter Gleichen

Sylvaner-Sinnlichkeit, die nur Teschke hinkriegt.

Teschke Michael, Sylvaner trocken
Weisswein | Deutschland | Rheinhessen | Rheinhessen
Teschke Michael, Sylvaner trocken
2016
Erster unter Gleichen
CHF 19.00
75cl (CT-6)
  • Deutschland
  • Sylvaner
  • Jetzt bis 2028
  • 08 - 10°C
  • 75cl (CT-6)
  • DEU.248183.2016
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    18+
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Michael Teschke liest die Trauben in mehreren Durchgängen - immer nur, was perfekt reif ist. Dieser Wein wurde aus Trauben des zweiten Lesedurchgangs gekeltert.
Max Gerstl: Der Duft ist von eindrücklicher Intensität, genial mineralisch, Feuerstein – unglaublich, wie faszinierend Steine duften können, vor allem, wenn der Duft von Schieferstein aus einem Weinglas kommt, ganz dezent begleitet von gelber Steinfrucht und edlen Gewürzen, ein fast übersinnliches Parfüm. Superzart und doch beinahe explosiv im Antrunk, die sensationell vielfältige Aromatik raubt mir fast den Verstand, das ist pure Sinnlichkeit, das ist Sylvaner, wie nur Teschke es kann, einfach unvergleichlich.

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Infos zum Produzenten

Das Weingut Michael Teschke liegt im Norden von Rheinhessen im Ortsteil Laurenziberg der Stadt Gau-Algesheim mit Blick auf die Weinanbaugebiete Nahe und Rheingau. Heimatvetrieben aus Ostpreußen pflanzten Michael Teschkes Vater und Großvater 1960 die ersten Sylvanerreben, ihre neuen Wurzeln in der neuen Heimat. Heute findet der Weinbau auf 7 Hektar statt, davon sind 2,5 Hektar mit Sylvaner bestockt. Der allererste Wingert existiert immer noch - er bildet den Grundstock von Teschkes Sylvaneridee, daneben einige weitere, die meisten mit über 50 Jahre alten Rebstöcken. Die Arbeiten in Wingert, Keller und in der Vermarktung werden maßgeblich durch Michael Teschke selbst ausgeführt, die Wirtschaftsweise erfolgt nach ökologischen Richtlinien ohne Zertifikat, dort wo es sinnvoll erscheint. Die Weinlese erfolgt ausschließlich von Hand in mehreren Lesegängen. Alle Trauben ziehen bis zu 36 Stunden auf der Maische auf den Schalen. Von Hand werden sie danach schonend auf eine 38 Jahre alten Spindelpresse aufgeschüttet, für vier bis 5 Stunden gepresst und erhalten so ihre unverwechselbare Handschrift von Rebsorte und Winzer. Der Verzicht auf frühe Schwefelung und die gezielte Oxidation der Moste, Sedimentation durch Schwerkraft und das Ruhen für bis zu 12 Monaten auf einem goldgelben Bett von Weinbergshefen sind die Meilensteine der Langlebigkeit von Teschkes Weinen. Teschkes Credo: «Die Rebe ist die Mutter der Traube, die Hefe die Mutter des Weines.» Mineralität - man kann es riechen... In der Traube ist alles vorhanden, man muss es nur aktivieren.

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