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Teschke Michael, Sylvaner 19-68

Aromatischer Höhenflug.

Teschke Michael, Sylvaner 19-68
Weisswein | Deutschland | Rheinhessen | Rheinhessen
Teschke Michael, Sylvaner 19-68
2015
CHF 32.00
75cl (CT-6)
  • Deutschland
  • Sylvaner
  • Jetzt bis 2040
  • 08 - 10°C
  • 75cl (CT-6)
  • DEU.246851.2015
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Die Trauben wachsen an über 50 Jahre alten Rebstöcken. Was für ein edler Duft, fast reine Mineralität, umrahmt von zarter, superfeiner Frucht, das ist irre komplex und tiefgründig. Am Gaumen ist sein Auftritt extrem delikat, sensationell fein, was für ein edler Ausdruck, ich nehme einen Schluck, ich staune, ich geniesse, ich bin begeistert und weiss nicht, wie ich dieses sinnliche Weinerlebnis beschreiben soll. Man muss das einfach probiert haben, wer auch nur ein wenig achtsam und sensibel an die Sache herangeht, der kann mit Sicherheit nachvollziehen, was ich empfinde.

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Infos zum Produzenten

Das Weingut Michael Teschke liegt im Norden von Rheinhessen im Ortsteil Laurenziberg der Stadt Gau-Algesheim mit Blick auf die Weinanbaugebiete Nahe und Rheingau. Heimatvetrieben aus Ostpreußen pflanzten Michael Teschkes Vater und Großvater 1960 die ersten Sylvanerreben, ihre neuen Wurzeln in der neuen Heimat. Heute findet der Weinbau auf 7 Hektar statt, davon sind 2,5 Hektar mit Sylvaner bestockt. Der allererste Wingert existiert immer noch - er bildet den Grundstock von Teschkes Sylvaneridee, daneben einige weitere, die meisten mit über 50 Jahre alten Rebstöcken. Die Arbeiten in Wingert, Keller und in der Vermarktung werden maßgeblich durch Michael Teschke selbst ausgeführt, die Wirtschaftsweise erfolgt nach ökologischen Richtlinien ohne Zertifikat, dort wo es sinnvoll erscheint. Die Weinlese erfolgt ausschließlich von Hand in mehreren Lesegängen. Alle Trauben ziehen bis zu 36 Stunden auf der Maische auf den Schalen. Von Hand werden sie danach schonend auf eine 38 Jahre alten Spindelpresse aufgeschüttet, für vier bis 5 Stunden gepresst und erhalten so ihre unverwechselbare Handschrift von Rebsorte und Winzer. Der Verzicht auf frühe Schwefelung und die gezielte Oxidation der Moste, Sedimentation durch Schwerkraft und das Ruhen für bis zu 12 Monaten auf einem goldgelben Bett von Weinbergshefen sind die Meilensteine der Langlebigkeit von Teschkes Weinen. Teschkes Credo: «Die Rebe ist die Mutter der Traube, die Hefe die Mutter des Weines.» Mineralität - man kann es riechen... In der Traube ist alles vorhanden, man muss es nur aktivieren.

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