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von Winning, Riesling trocken Erste Lage, Deidesheimer Paradiesgarten

Bombastisch gut, paradiesisch.

  • Aktion
von Winning, Riesling trocken Erste Lage
Weisswein | Deutschland | Pfalz | Deidesheimer Paradiesgarten
von Winning, Riesling trocken Erste Lage
2018
Deidesheimer Paradiesgarten
CHF 19.50 statt CHF 26.00
75cl (CT-6)
  • Deutschland
  • Riesling
  • 2021 bis 2035
  • 08 - 10°C
  • in 500-Liter- und 1200-Liter-Holzfässern
  • 75cl (CT-6)
  • DEU.249680.2018
  • Enthält Sulfite
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Max Gerstl: Der Duft ist sagenhaft raffiniert, zur erfrischenden Zitrusfrucht gesellt sich ein Hauch Tropenfrucht, dazu die bekannt raffinierten floralen Variationen, der Paradiesgarten duftet einfach himmlisch wie immer. Auch am Gaumen zeigt er sich paradiesisch, die reife gelbe Frucht scheint schöner denn je zu strahlen, unterstützt von feiner, aber irre rassiger Säure und ganz dezenter Struktur, trägt er seine himmlischen Aromen meilenweit, und er schmeckt einfach bombastisch gut, er hat von allem etwas und immer in perfekt auf das Ganze abgestimmter Dosis, edle Rasse, dezente Süsse, Kraft und Fülle, die er spielerisch verpackt, eine edle Persönlichkeit voller Charme.
 

Genussempfehlung

Das ist so ein Wein, der überall und immer schmeckt, zum Aperitif, zum Essen sowieso und praktisch zu jedem Gericht, als Erfrischung an heissen Sommertagen, aber auch als Gesprächsbegleiter am Kamin im Winter bringt er mit seiner Frische Licht ins Dunkel. Das ist so ein Wein, der Lebensfreude ausstrahlt und jeden Moment zu einem besonderen, unvergesslichen Augenblick macht.

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Infos zum Produzenten

Ein grosser Wein entsteht im Weinberg – nach diesem obersten Prinzip führen Betriebsleiter und Qualitätsfanatiker Stephan Attmann und Joachim Jaillet ihr Team. Er arbeitet mit grosser Energie, Akribie und Innovation daran, das Potenzial der erstklassigen Lagen voll zu nutzen, ohne dabei das Ökosystem Weinberg auch nur geringfügig zu stören. Im Gegenteil: Man will es sogar weiter fördern. Kunstdünger und Herbizide finden in der Philosophie des naturnahen, nachhaltigen Weinbaus keinen Platz. Im Frühjahr 2008 wurde der erste Weinberg als Dichtpflanzung mit der Stockdichte des Burgunds – ca. 9500 statt üblicherweise unter 5000 Stöcke/ha – angelegt. Für die Zukunft ist eine Ausweitung dieses kompromisslos auf Qualität abzielenden Systems auf alle Top-Lagen geplant. Der geringere Standraum hat zur Folge, dass die Reben in stärkerer Konkurrenz zueinander stehen, deshalb ihren Ertrag natürlich reduzieren und auf der Suche nach Wasser schon früh tief wurzeln. Die tiefe Wurzelung der Reben bringt einerseits den einzigartigen Charakter der verschiedenen Lagen noch stärker in die Trauben. Anderseits ermöglicht sie es den Pflanzen, den im Laufe der Zeit immer extremeren Wetterbedingungen – Starkregen, Hitzewellen – zu trotzen. Durch die gesicherte Wasserversorgung sind die Reben toleranter gegenüber der Konkurrenz durch andere Pflanzen. Zudem wird durch eine vielfältige Begrünung – die wiederum eine Vielzahl tierischer Nützlinge anlockt – die Biodiversität und dadurch der Reichtum des Ökosystems unterstützt. Die Bearbeitung dieser besonderen Weinberge findet mit einer den Boden schonenden Schmalspurraupe statt. Viele Faktoren führen dazu, dass bei von Winning aus perfekt reifen Trauben im Keller auf respektvolle, schonende Weise grosse, erinnerungswürdige Weine erzeugt werden: Das Verständnis des Weinberges als Ökosystem, die Förderung der natürlichen Vorgänge und natürlich der kompromisslos qualitätsorientierte Aktionismus am Rebstock. Betriebsleiter Stephan Attmann ist zudem einer dieser ganz Verrückten! Einer, der alle grossen Weine dieser Welt kennt und über alles liebt. Einer, der buchstäblich für Wein lebt. In der unglaublich kurzen Zeit von nur 4 Jahren hat er das Weingut aus dem Mittelmass an die absolute Spitze Deutschlands geführt! Heute sagt er: «Wir sind erst am Anfang, wir haben noch ein riesiges Potenzial, wir sind ungefähr beim Village angelangt und möchten es noch zum Grand Cru bringen.» Vorbild für seine Weine sind – wie könnte es anders sein – die grossen Burgunder. Selbstverständlich ist sich Stephan bewusst, dass er mit dem Riesling eine Traubensorte pflegt, die dem Chardonnay in qualitativer Hinsicht zumindest nicht nachsteht.

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