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Schloss Saarstein, Riesling trocken, Alte Reben

Ein wahrer Prachtskerl.

  • Aktion
  • Neu
Schloss Saarstein, Riesling trocken
Deutschland 2018 | Deutschland | Mosel-Saar-Ruwer | Saar
Schloss Saarstein, Riesling trocken
2018
Alte Reben
CHF 22.50 statt CHF 25.00
75cl (CT-6)
  • Deutschland
  • Riesling
  • 2028 bis 2050
  • 08 - 10°C
  • 13.0 %
  • 75cl (CT-6)
  • DEU.249785.2018
  • Enthält Sulfite
  • Lieferung im Nov./Dez. 2019

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Der Weinberg wurde 1943 gepflanzt und sollte eigentlich schon seit Jahren gerodet werden, weil er kaum noch wirtschaftliche Mengen bringt. Aber die Qualitäten sind halt überragend, und so bringt es Christian Ebert nicht übers Herz, sich von diesen alten Reben zu trennen. Max Gerstl: Der Duft beeindruckt, kommt so richtig aus der Tiefe, strotzt vor edler Mineralität, ganz fein begleitet von zarter Frucht, ganz fein Zitrus- und dezent Gelbfrucht. Das ist ein Prachtkerl, ein unglaubliches Kraftbündel, aber es ist gezähmte Kraft, eingebunden in sanften Schmelz, die Intensität der Aromatik beeindruckt und erst recht die Leichtigkeit, mit der sich der Wein bewegt. Wir probieren danach noch den 2010, der sich immer noch sehr jugendlich präsentiert, aber die Aromen haben sich multipliziert, da sieht man, was in diesem Wein steckt, wenn er eines Tages sein ganzes Potenzial offenbart. Es lohnt sich in der Tat, diesen Wein einige Jahre in den Keller zu legen. Und selbst der 2010er ist noch nicht an seinem Höhepunkt angelangt.

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Infos zum Produzenten

In Serrig, dem südlichsten Weinort der Saar, wird seit Römertagen Weinbau betrieben. 1956 kaufte der Vater des heutigen Inhabers Christian Ebert das Gut, stellte einen Kellermeister ein und führte das Weingut zurück an die Spitze der Region. Auf Schloss Saarstein wird naturnaher Weinbau betrieben, allerdings ohne Zertifikat, denn Ebert möchte sich immer ein paar Optionen offen lassen. Wildschweine, die gelegentlich den Weinberg zu verwüsten drohen, schiesst Christian Ebert selber. Für deutsche Verhältnisse eher ungewöhnlich, liegt das Weingut inmitten einer arrondierten Weinlage mit ähnlicher Exposition und einheitlichem Boden. Die Ausrichtung nach Süd und Südwest gewährleistet eine perfekte Sonneneinstrahlung. Der Boden aus Grauschiefer erwärmt sich leicht und speichert die Hitze des Tages. Er ist der perfekte Untergrund für den Riesling, der mehr als 90 Prozent der Rebfläche in den extremen Steillagen ausmacht. Die wurzelechten Anlagen von 1943 und 1960 wurden erhalten und werden sorgfältig von Hand bearbeitet. So ein brillantes Süsse-Säure-Spiel im Wein bei enormer Filigranität findet sich nur an der Saar - und bei Schloss Saarstein zu einem überaus sympathischen Preis.

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