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Domaine William Fèvre, Les Preuses

Domaine William Fèvre, Les Preuses
Weisswein · Frankreich · Burgund · Chablis
Domaine William Fèvre
2018
Les Preuses, Chablis Grand Cru AOC blanc
CHF 100.00
  • Frankreich
  • Chardonnay
  • 10 - 12°C
  • 75cl (OWC-6)
  • FRA.250952.2018
  • Enthält Sulfite
  • Lieferung im Nov. / Dez. 2020

Bewertung

  • Gerstl
    19+
    |
    20
  • James Suckling
    94
    |
    100

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Pirmin Bilger: Bei den Grand Crus sticht der Les Preuses mit seiner enormen mineralischen Power und seiner alles überströmenden Frische hervor. Die Zitrusfrucht zeigt sich nur ganz zart und fein im Hintergrund, sie verleiht eine wunderschöne Eleganz. Feinste Nuancen von Feuerstein und Stachelbeeren. Ich bin beeindruckt von diesem Tiefgang. Sehr strukturbetont und mit herrlicher, rassig-knackigen Säure. Auf seine Art wuchtig und doch unglaublich klar und puristisch. Die feinen würzigen Aromen kommen wahrscheinlich vom Terroir und verstärken die Komplexität. Was für eine langanhaltende Power, die in diesem Wein steckt ich bin sprachlos.

Vinifikation

Ausbau: 14-16 Monate - 70% in gebrauchten Eichenfässern, 30% Stahltank

Wein-PDF zum Download

Infos zum Produzenten

Diese Domaine hat mich in kurzer Zeit zu einem absoluten Chablis-Freak gemacht. Ein grosser Chablis gehört zu den grazilsten Weinen, die aus Chardonnay gewonnen werden. Wichtig zu wissen: Wir führen ausschliesslich Domaine-Weine! Bedauerlicherweise tragen die wesentlich bescheideneren Handelsweine aus zugekauften Trauben vom William Fèvre das gleiche Erscheinungsbild. Sie unterscheiden sich äusserlich lediglich dadurch, dass der Name „Domaine“ nicht auf den Flaschen steht. William Fèvre ist der grösste Besitzer von Grand Crus (15,2 ha) und 1er Crus (12 ha) in Chablis und gehört seit Jahrzehnten zu den Spitzenproduzenten. Fèvre hat im 2. Weltkrieg davon profitiert, dass sich kaum noch jemand für die Reben in Chablis interessierte. Zu oft hat ein Frost ganze Ernten vernichtet, als dass man noch dieses Risiko eingehen wollte. Da konnte er grosse Flächen in Grand-Cru- und Premier-Cru-Lagen günstig erwerben. Diese Domaine zählt jedoch nicht nur deshalb zur absoluten Spitze von Chablis, weil das Weingut am meisten Reben in den Top-Lagen besitzt, sondern auch, weil mit einer Präzision gearbeitet wird wie selten anderswo. Auch auf dem Weg zur Biodynamie ist man schon sehr weit fortgeschritten. Inzwischen wird schon mehr als die Hälfte der Rebfläche biodynamisch bearbeitet. Hier pflegt man den traditionell klassischen Stil von Chablis, erzeugt diese feinen, klaren, sublimen, so traumhaft schlanken Weine – die wohl einzigartigste Ausdrucksform des Chablis. Man verfällt nicht der Unsitte, die viele Chablis-Produzenten pflegen, hier Weine erzeugen zu wollen, die in Sachen Kraft und Fülle mit jenen von der Côte de Beaune konkurrieren wollen. 1998 hat Joseph Henriot (der Besitzer des gleichnamigen Champagnerhauses) die Domaine übernommen. Er hat sehr viel in den Qualitätsweinbau investiert und wesentlich dazu beigetragen, dass der Name William Fèvre heute die absolute Spitzenklasse darstellt und das gleich hohe Niveau erreicht wie etwa Ravenau oder Dauvissat. Die Weine von William Fèvre könnte man auch als die Rieslinge des Burgunds bezeichnen. Trotz geballter Kraft findet man hier diese beschwingte Leichtigkeit, die den Weinen die besondere Raffinesse verleiht. Die Kalkböden und die Versteinerungen von Austern verleihen den Weinen diese köstliche Mineralität.

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