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Gerstl Weinselektionen
Sandäckerstrasse 10
8957 Spreitenbach, CH
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Pira Luigi, Marenca

Eine wahre Freude.

Pira Luigi, Marenca
Rotwein · Italien · Piemont · Barolo
Pira Luigi
2016
Marenca, Barolo DOCG
CHF 57.00
  • Italien
  • Nebbiolo
  • 2025 bis 2050
  • 16 - 18°C
  • 14.5 %
  • 75cl (CT-6)
  • ITA.251035.2016
  • Enthält Sulfite
  • ab Lager

Bewertung

  • Robert Parker
    94
    |
    100
  • Lobenberg
    98-99
    |
    100

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Lobenberg: Ebenfalls reine Serralunga-Lage. Kraftvoller Boden mit viel Eisen. Der Marenca wird nach der Vergärung im Stahl für ein halbes Jahr im 500-Liter-Tonneau ausgebaut. Danach geht er weitere anderthalb Jahre in grosse Holzfässer, ein halbes Jahr Stahl vor der Abfüllung. Die Marenca-Lage ist ein Teil der Margheria-Lage, aber der steilste Teil. Steinig. Die Trauben und Beeren sind kleiner, die Erträge der alten Reben sind geringer, und so haben wir am Ende nicht nur die grössere Dichte über den kleinen Anteil neuen Holzes, sondern auch deutlich mehr Kraft und Wucht aus den Reben. Der Marenca ist also die eigentliche Fortsetzung des Barolo Serralunga mit dieser Kraft. Im Gegensatz zum schwebenden, Chambolle-artige Burgunderteilchen Margheria. Und Marenca ist die Fortsetzung in der Power von Serralunga. Schon in der Nase dieser rote Druck, Lakritze neben Sanddorn, rote Kirsche, sehr profund, sehr von unten schiebend, Salz, Terroirabdruck, schon relativ wuchtig, ohne jemals fett zu sein. Es bleibt immer ein schiebendes kleines Wunder und es bleibt vor allen Dingen typisch Serralunga, wo die Weine genau die richtige Balance haben. Genau zwischen der Feinheit von La Morra liegend, mit Übergang in das profunde von Monforte, um dann den ersten maskulinen Touch von Serralunga mitzubekommen. Serralunga hat vor Millionen von Jahren aus dem aufbrechen der Erde die ältesten Böden überhaupt erhalten, viel älter als Barolo und La Morra zum Beispiel. Monforte, Castiglione und Serralunga, das sind eigentlich die wahren historischen Urgesteinsböden, die die Grundlage der Grossartigkeit der Region Barolo bilden. Man mag gar nicht wieder aufhören an diesem Marenca zu riechen. Sanddorn, Kirsche, Johannisbeere, Schlehe, dieser Druck und dieses Salz dahinter, es kommt immer wieder durch und trotzdem bleibt alles fein, schwebend und hochkomplex. 2016 trifft es hier besonders gut. Dabei ist es nicht unbedingt grösser als 2013, ist nicht fruchtstärker als 2015, 2016 ist einfach nur so hochkomplex, weil es von allem ein bisschen hat. Unendlich druckvoll und doch gleichzeitig so viel feiner als der Village aus Serralunga. So viel rote Frucht, noch mehr Salz, noch mehr helle Lakritze, ganz lang, immer weitergehend. Hohe Aromatik, aber eben alles gefüllt mit Frucht, Sanddorn, Lakritze, verschwenderisch. Fast ein ganz grosser Wein, er erinnert mich an den Le Vigne von Sandrone und steht dem im Grunde auch nicht viel nach. Ein leicht maskuliner Touch, der Margheria war ganz klar der zärtlichere, femininere, verspieltere Wein. Im Gegensatz zum Chambolle aus Margheria sind wir hier voll in Vosne Romanée mit der ganzen Power darunter. Eine wahre Freude. Und das erste Mal seit Jahren bewerte ich den Marenca dann doch höher als den Margheria.

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Infos zum Produzenten

Das Weingut Luigi Pira liegt traumhaft schön am Hang eines riesigen Talkessels mitten in Serralunga d'Alba mit vielen der besten Lagen des Barolo. Gajas Sperss liegt direkt neben Piras Weinbergen und die berühmte Lage Roche grenzt auch an. Die Weinberge beginnen direkt an der Umfriedungsmauer des Weinguts, immer steil abwärts, alles in südlicher Exposition. Selten werden mehr als 50.000 Flaschen pro Jahrgang abgefüllt, davon nur 15 Tausend Flaschen Barolo. Gianpaolo Pira balanciert seine hier gewonnenen Weine meisterhaft durch den gleichzeitigen Einsatz von neuen und gebrauchten Barriques und großen Holzfässern. Dieser Weg zwischen Tradition und Moderne bringt ungeheuer harmonische Weine mit schöner Frucht und Würze hervor. Seine sehr druckvollen Baroli gehören zu den Besten überhaupt! Fast atemberaubend und meisterhaft auf dem Niveau, das nicht so weit entfernt ist von vielen berühmteren und teureren Namen. Luigi Pira ist nicht schillernd und erpicht auf grosse Öffentlichkeit.

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    75cl (CT-6)
    ab Lager
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