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Roberto Voerzio, Fossati

Ein spannender Barolo aus einer Cool-Climate-Lage.

Roberto Voerzio, Fossati
Rotwein · Italien · Piemont · Langhe · Barolo
Roberto Voerzio
2016
Fossati, Barolo DOCG
CHF 295.00
  • Italien
  • Nebbiolo
  • 2025 bis 2060
  • 16 - 18°C
  • 75cl (OWC-3)
  • ITA.252028.2016
  • Enthält Sulfite
  • demnächst lieferbar

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Fossati ist eine Lage, die noch oberhalb von Cerequio, aber unterhalb von La Serra, also ungefähr auf der Höhe von Brunate liegt. Also eine Cool-Climate-Lage, die mit den kühlsten und finessenreichsten Weinen von Voerzio wetteifert. Der gleiche Ansatz hier wie überall mit 10'000 Stöcken/ha bei 300 g Traubenertrag/Stock. Fossati spielt in der allerersten Reihe, und doch ist die Nase etwas wärmer, reicher und üppiger als La Serra, nur vielleicht nicht ganz so süss wie Brunate. Schon etwas stylischer, hier kommt auch Schwarzkirsche dazu und viel Florales, sehr verspielt. Woran es liegt, weiss ich nicht, aber der Wein hat auf jeden Fall etwas weniger Druck und Spannung als Cerequio und La Serra, die am gleichen Hang liegen. Cerequio unten mit extremer Power und La Serra oben mit der unendlichen Feinheit. Wir sind hier auf einem ähnlichen Level wie Brunate, mit einer etwas anderen, etwas schwarzfruchtigeren Ausrichtung.

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Infos zum Produzenten

Kaum einer der Barolisti reduziert seine Erträge so drastisch bis zu 15 hl/ha wie Roberto. Der Barolo, den ich anstrebe, soll ein strenger Wein sein, komplex in der Nase und am Gaumen sehr feurig. Man soll verstehen, dass er Frucht bester Weinberge ist, geduldiger und emsiger Arbeit, grosser Leidenschaft, in grosser Einfachheit und mit Respekt vor der Natur. (Roberto Voerzio) 1985 trennten die Brüder Gianni und Roberto die geerbten Parzellen ihres Vaters Giacomo, beides moderne Önologen mit verschiedenen Philosophien. Roberto setzte auf Kraft und Reichtum im Wein. Er kaufte nur die besten Lagen zu, wie Rocche Annunziata. Mittlerweile verfügt er über 6 ha bestes Rebland. Dazu pflanzte er dichter, bis zu 8’000 Stöcke pro Hektar. Sieben grüne Lesedurchgänge im Sommer, 0,5 kg Lesegut am Stock, frühere Ernte bei erhaltener Säure, Handlese, vollständige Entrappung teilweise von Hand, Fermentation für 2 Wochen im Stahltank mit ausschliesslich natürlichen Hefen und malolaktische Gärung ebenso im Stahl sind Voerzios Produktionsdogma. Fehlerhafte Säfte werden sofort entsorgt. Der vergorene Barolo wird in gebrauchte Barriques mit minimaler Toastung gefüllt, minimale Oxigenierung des Weines wird von Roberto gewünscht. Seine Baroli sind konzentriert, finessenreich, fruchtbetont und intensiv. Hier befinden wir uns im Barolo-Olymp, sehr einhellig nennen die Winzer im Piemont Roberto Voerzios Namen als besten Erzeuger.

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