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Gerstl Weinselektionen
Sandäckerstrasse 10
8957 Spreitenbach, CH
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Château Tertre de la Mouleyre

Mini-Château mit Maxi-Wein.

Château Tertre de la Mouleyre
Rotwein · Frankreich · Bordeaux · Libournais · St-Emilion
Château Tertre de la Mouleyre
2019
grand cru classé, St-Emilion AOC
CHF 183.00
  • Frankreich
  • 95% Merlot, 5% Cabernet Franc
  • 2027 bis 2060
  • 16 - 18°C
  • 150cl (OWC-3)
  • FRA.251229.2019.M3
  • Enthält Sulfite
  • Lieferbar im Frühjahr/Sommer 2022

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20
  • Lobenberg
    100
    |
    100

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

1,7 ha kleines Weingut auf bestem Terroir an der Grenze zu Castillon. Nur 5'000 Flaschen jährlich. 50 bis 60 Jahre alte Reben, seit 1995 komplett auf Biodynamie. Tertre de la Mouleyre liegt in Steinwurfentfernung zu Château Valandraud, in der anderen Richtung liegt Péby Faugères, nach unten folgt Castillons Superstar Clos Louie. Das Weingut wird in 3. Generation von Eric Jeanneteau betrieben. Der Ertrag der Dichtpflanzung wird im Laufe eines Jahres auf maximal acht winzige Trauben pro Stock reduziert, das ergibt winzige Erträge von weit unter 500 g pro Rebe. 95% Merlot und 5% Cabernet Franc. 
Pirmin Bilger: Die Verkostung des neuen Jahrgangs von Château Tertre de la Mouleyre gehört jedes Jahr zu unseren Highlights. Zweifellos zählt dieser Wein zur Spitze aus St-Emilion. Der 2019er zeigt die gewohnte Fülle und Dichte, verbunden mit einer unerreichten Sinnlichkeit. Die grosse Merlotanteil widerspiegelt sich im Bouquet mit dem Duft nach roter Johannisbeere und Sauerkirsche. Was für eine Tiefe! Diese würzige Kraft, die etwas an roten Pfeffer erinnert, zieht mich voll und ganz in ihren Bann. Eine schon fast minz-artige Frische durchströmt mich mit ihrer Energie. Kraftvoll und zugleich sooo lecker saftig im Auftakt am Gaumen. Die genial knackige Säure bringt den Wein mit seinem hochreifen und dichten Fruchtelixier in ideale Balance. Dieser Wein wirkt so unendlich nobel und gleichzeitig so einfach genüsslich und trinkig. Der Tertre de la Mouleyre zieht alle Verführungs-Register, diese Kunst beherrscht er perfekt. Obwohl die Struktur ein mächtiges Rückgrat bildet, fügt sie sich geschmeidig ins Gesamtbild ein. Die Tannine sind deutlich spürbar, aber in einer perfekten Reife und nobel cremig. Ein echtes Kunstwerk! 
Lobenberg: Dieser kleine Biodynamiker gehört nun schon seit einigen Jahren zu den Top-Ten des rechten Ufers. Ein wollüstiges Schwelgen in unendlicher Feinheit. Eigentlich ein bedauerlicher Witz, dass Tertre de la Mouleyre und Clos Louie soviel billiger sind als die Nachbarn Péby Faugères und Valandraud. Dabei sind sie mit Jean Faure, Coutet und Tertre Rôteboeuf die wahre Krönung St-Emilions, da nur diese 5 meines Erachtens in dieser Appellation die neuen Zeiten des mediterranen Klimas antizipiert haben. Gross. 100/100.

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Infos zum Produzenten

Ein nur 1,7 Hektar grosses, auf Kalkstein gelegenes Weingut an der Grenze zu Castillon. Bio total. Der Nachbar von Clos Louie in Castillon und Valandraud in St-Emilion. Die Reben dieses Miniweinguts, das seit 1995 komplett auf Biodynamie umgestellt ist, sind um die 50 Jahre alt. 80% Merlot, 20% Cabernet Franc. Château Tertre de la Mouleyre liegt in Steinwurfnähe zu Château Valandraud. In der anderen Richtung liegt Péby Faugères. Der Name des Besitzers ist Eric Jeanneteau. Das Weingut wird in dritter Generation von Eric betrieben, er lebt von diesen winzigen 1,7 Hektar. Der Grossvater hat es mit insgesamt 5 Hektar St-Emilion und 2 Hektar Castillon einst gegründet. Das Terroir besteht aus einer Lehmauflage auf reinem Kalkstein. Jeder Weinstock der Dichtpflanzung von über 10000 Stöcken geht im Verlauf des Jahres runter auf maximal 8 kleine Trauben und auf einen Gesamternteertrag von nur noch 300-400g pro Stock. Der Ausbau des Weines erfolgt zu 50% im neuen Holz, die andere Hälfte in ein- und zweijährigen Barriques. Die Fermentation mit Naturhefen, also Spontanvergärung, erfolgt in winzigen Inoxgärbehältern, um möglichst Parzelle für Parzelle separat vergären zu können. Die spontane Fermentation verläuft relativ kurz und ziemlich warm. Danach folgt die Malo im Barrique, dort bleibt der Tertre de la Mouleyre dann bis zur Abfüllung.

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