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Gerstl Weinselektionen
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Château Lafon la Tuilerie

Berührende Wein-Geschichte mit Happy-End.

Château Lafon la Tuilerie
Rotwein · Frankreich · Bordeaux · Libournais · St-Emilion
Château Lafon la Tuilerie
2019
Grand Cru, St-Emilion AOC
CHF 44.00
  • Frankreich
  • Merlot
  • 2027 bis 2060
  • 16 - 18°C
  • 75cl (OWC-6)
  • FRA.251550.2019.F6
  • Enthält Sulfite
  • Lieferbar im Frühjahr/Sommer 2022

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20
  • Lobenberg
    98+
    |
    100

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Max Gerstl: Ich war selten in meinem Leben so gespannt auf einen Wein. Pierre Lafon musste das Weingut verkaufen, weil er 2 Jahre in Folge praktisch keine Ernte hatte. Gekauft hat es Silvio Denz, der Besitzer der benachbarten Weingüter Faugères und Péby Faugères. Wir haben gute Beziehungen zu Silvio und ihn darum gebeten, den Wein weiterhin als Lafon la Tuilerie zu behalten und nicht in Faugères zu integrieren. Ob er das wirklich wegen uns gemacht hat, wissen wir nicht, aber wir sind glücklich, dass er es gemacht hat.
Der Wein wurde also von der Equipe von Château Faugères gemacht. Jetzt rieche ich an diesem Glas, und es ist immer noch Lafon la Tuilerie, wie es leibt und lebt. Ich habe Gänsehaut, das ist ein extrem emotionaler Moment für mich, ein verloren geglaubtes Lieblingskind ist zurück. Der Wein hat sogar an Eleganz gewonnen, aber es bleibt von der Aromatik her genau der von mir so geliebte, sanfte, überaus charmante Lafon mit seiner überschwänglichen Lebensfreude, der er immer war. Hei, ist der gut! Ich habe heute von L'Evangile über Figeac, Cheval-Blanc bis Ausone Weine probiert, die schon als Fassprobe Legenden sind. Aber was ich hier erlebe, übertrifft zumindest emotional alles.
Ich bin im 7. Himmel, dass wir den Lafon la Tuilerie wieder im Sortiment haben. Dass Silvio Denz ihn künftig höher positionieren will als seinen Château Faugères, ist verständlich. Er weiss natürlich auch, dass das ein ganz besonderes Terroir ist. Wir haben die gesamte 2019er-Ernte mit unserem Freund Lobenberg aus Bremen geteilt. Silvio hat uns den Wein zu einem Freundschaftspreis überlassen, damit wir ihn zumindest noch einmal im gewohnten Preisrahmen unserer treuen Kundschaft anbieten können. Das ist ein überaus faires Angebot, wir sind sehr dankbar dafür. Der Wein wird in Zukunft etwas teurer werden, aber immer noch sehr preiswert bleiben. Wir freuen uns auf eine weitere, hoffentlich noch lange dauernde Zusammenarbeit mit diesem Ausnahmeweingut.

Vinifikation

Barriqueausbau: Nur ein Drittel Neuholz, zwei Drittel gebrauchtes Holz. Die Mazeration wird ganz geduldig über vier bis fünf Wochen laufen gelassen. Es wird nicht übergepumpt und der Wein nie hart gepresst. Es wird quasi nur aus dem Free Run Juice genommen, ohne Pressen, um keine harten Tannine aus den Kernen zu extrahieren.

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Infos zum Produzenten

Die Rebstöcke dieses Weingutes stehen an allerbester Lage auf hervorragenden Kalkböden. Die Schnecken waren es, die Pierre Lafon damals auf dieses Terroir aufmerksam gemacht haben. Schnecken lieben Kalk. Auf den knapp 2,4 Hektaren von Lafon la Tuilerie wimmelte es nur so von Schnecken, und bei sämtlichen Nachbarn rund herum hatte es kaum welche. Also musste genau hier auf diesem kleinen Flecken eine Kalkschicht sein, welche die Nachbarn nicht hatten. Und dass die grössten Weine von St. Emilion auf Kalkböden wachsen, ist kein Geheimnis. Somit hat Pierre Lafon keinen Moment gezögert, als diese Parzelle vor 9 Jahren zum Kauf angeboten wurde. Und wir wissen jetzt auch, warum hier seit vielen Jahren hervorragende Weine produziert werden. Die Vertikalprobe auf dem Weingut hat gezeigt, dass hier zumindest seit 2004 lauter grosse Weine erzeugt wurden. «Besser spät als nie» muss ich mir bei diesem Wein sagen, denn endlich ist dieser Wein nun auch bei uns im Sortiment. Seit mehreren Jahren schätze ich ihn bei den Primeur-Verkostungen regelmässig sehr hoch ein. Mehr als einmal habe ich die Mail-Adresse vom Weingut notiert, um Kontakt aufzunehmen. Aber jedes Mal hatte ich am Schluss das Gefühl, schon mehr als genug grosse Weine im Angebot zu haben. Jetzt bin ich gerade noch rechzeitig gekommen, denn die Weine, die hier entstehen, sind jeweils schon sehr früh ausverkauft, sie sind schon jetzt beinahe Kult!

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