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Georg Schlegel - Weingut zur Alten Post, AOC Graubünden, Pinot Noir Saliser Grande Selection

Einer der Top-Pinots aus der Bündner Herrschaft.

Georg Schlegel - Weingut zur Alten Post, AOC Graubünden
Rotwein | Schweiz | Graubünden | Jenins
Georg Schlegel - Weingut zur Alten Post, AOC Graubünden
2014
Pinot Noir Saliser Grande Selection
CHF 117.00
150cl (CT-6)
  • Schweiz
  • Pinot Noir
  • Jetzt bis 2035
  • 16 - 18°C
  • Maischegärung findet in Holzbottichen statt, danach wird der Wein 12 Monate in neuen Barriques ausgebaut. Anschliessend 2 Jahre Lagerung in der Flasche.
  • 150cl (CT-6)
  • CHE.247360.2014
  • Enthält Sulfite
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    19+
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Pirmin Bilger: Die ältesten Reben dieser Lage sind 45-jährig. Ich bin ein grosser Fan vom Saliser, denn er kann absolut mit den grossen Burgundern mithalten, wenn auch die Aromatik eine etwas andere ist. In der Nase ist das ein ganz grosser Pinot. Diese Aromenvielfalt, diese Tiefe, diese Komplexität! Diese unglaublich intensive Frucht nach roten Beeren – irgendwie sehr dicht und doch so leicht, frisch und saftig. Die Tannine sind präsent, aber geschliffen fein. Im Abgang eine unglaubliche Leichtigkeit, gepaart mit viel Aroma und einer tollen Länge. Der Saliser ist ganz klar einer der Top-Pinots der Bündner Herrschaft.
 

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Infos zum Produzenten

Von 1971-72 besuchte Georg Schlegel sen. in der Land wirtschaftlichen Schule das Freifach Weinbau. Danach stieg er in den bäuerlichen Familienbetrieb ein und erhielt 1975 von seiner Großmutter den ersten Rebberg in der Größe von 16 Aaren. Von da an stieg die Freude am Weinbau stetig. 1982 erhielt er von seinem Vater weitere 30 Aaren Ackerland, das mitten in der Rebzone lag. Daraus entstand seine erste neue Anlage mit Reben. In diesem eher schwierigen Jahr für gute Weine produzierte er die ersten 1000 Liter Wein aus den alten Rebstöcken der Großmutter. Sein Wein wurde sehr hell und süffig, heute würde Georg Schlegel sen. ihn als Rosé deklarieren. 1983 war dann aber ein Top-Jahr, und von da an nahm die Qualität seiner Weine stetig zu. Von 1982-1989 (inzwischen pflanzte Georg Schlegel sen. auf neuen Anlagen bereits 4 Hektaren Reben an) übernahm die Natur die Regulierung, und ab 1989 war Schlegel der Erste, der begann, die Traubenmenge zu regulieren.  1990 wurden die ersten Barrique-Weine ausgebaut. In dieser Zeit wurde Georg Schlegel sen. als junger Winzer entdeckt. Um die Jahrtausendwende konnte er alle Rebberge seines Vaters übernehmen, damit wuchs seine Fläche auf sieben Hektaren an. 2009 stieg Georg Schlegel jun. direkt nach der Lehre zum Winzer in den Familienbetrieb ein und wurde im ersten Jahr gleich ins kalte Wasser geworfen: Georg Schlegel sen. musste aus gesundheitlichen Gründen die Weinlese kurzerhand an den Sohn übergeben, seither arbeiten Vater und Sohn im Betrieb zusammen. 2012 absolvierte Georg Schlegel jun. ein Praktikum in Südfrankreich auf der Domaine Pierre Clavel, wo er viele Erfahrungen sammeln konnte und nun sein umfassendes Wissen ins Weingut Georg Schlegel einfließen lässt.

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