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Lafon la Tuilerie, St-Emilion AOC, Grand Cru

Hattrick geschafft: Unbedingt en Primeur sichern! Bewertung: 20/20.

  • Neu
Lafon la Tuilerie, St-Emilion AOC
Bordeaux 2017 Subskription | Frankreich | Bordeaux | St-Emilion
Lafon la Tuilerie, St-Emilion AOC
2017
Grand Cru
CHF 38.00
75cl (OWC-12)
  • Frankreich
  • Cabernet Sauvignon, Merlot, Carmènere
  • 2026 bis 2060
  • 16 - 18°C
  • 75cl (OWC-12)
  • FRA.247753.2017.F0
  • auf Anfrage

Bewertung

  • Gerstl
    20
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Nach 2015 und 2016 auch im 2017 mit 20/20! Unbedingt en Primeur kaufen, dieser Wein war die letzten zwei Jahre immer blitzschnell ausverkauft.
Ein winziges Weingut, nur 2,5 ha gross, das direkt an den Ausläufern der Hänge von Saint-Emilion liegt. Genauer gesagt ist es die Fortsetzung der Hänge von Tertre-Rôteboeuf in Richtung Castillon. Dieses im Grund lehmigeTerroir liegt aber nur hier zu 100% auf einer Kalksteinplatte und gehört zu den besten von Saint-Emilion. Hier wurden früher Kalksteinziegel hergestellt. Daher auch der Name La Tuilerie. Alles wird in reiner Handarbeit im Weinberg bearbeitet. Pierre Lafon ist auch viel mit der Nagelschere unterwegs. Biologische Weinbergsarbeit in Urform. Was sonst? Penibelste Bearbeitung jeder einzelnen Rebe. Zu 100% spontan vergoren aus vollständig entrapptem Traubengut. Die Handlese führt in diesem Fall auch zur reinen Handentrappung. Das ist normalerweise unbezahlbar. Das kann sich kein normaler Winzer erlauben. Pierre arbeitet während der Ernte und in den Anfängen der Fermentationszeit 14 Stunden täglich, 7 Tage die Woche. Bei so wenig Ertrag kommt dies einer totalen Selbstausbeutung gleich, der Mann lebt dann nur für seinen Wein. Dementsprechend clean ist aber dann das Biomaterial. Pierre arbeitet in unbeschreiblicher Weise und voller Enthusiasmus. Einige Wochen vor der Lese, direkt nach der Verfärbung, schneidet Pierre mit der zuvor genannten Nagelschere alle nicht perfekt reifen, kleinen Beeren oder sogar ganze Trauben heraus. Bei den anderen Trauben werden die linke und rechte Schulter sowie die Spitze entfernt und nur das Herz mit der höheren Konzentration wird bis zur Lese weiter reifen. Die Fermentation der Weine geschieht spontan im Stahl, also mit natürlichen Hefen, der Ausbau in zu 100% neuen Barriques und 500-Liter-Tonneaux. Der Ausbau dauert 18 Monate ohne Bâtonnage. Die Lese führt er alleine an einem einzigen Tag durch. Das geht bei ihm nur auf Grund der kleinen Fläche. Es werden nur etwa 12'000 Flaschen produziert. Pierre Lafon hat 2017 etwa 20% Frostschäden gehabt. Dann gab es zusätzlich durch die Trockenheit etwas weniger Menge. Insgesamt also unter 70% der normalen Menge. Also unter 9'000 Flaschen. Jede einzelne Flasche ist damit eine Rarität.
Max Gerstl: Ein sinnliches Fruchtbündel strahlt aus dem Glas, schwarze Kirschen wie aus dem Bilderbuch, verbunden mit raffinierter Terroirtiefe, superfein und verblüffend komplex, eine atemberaubend schöne Duftwolke. Wow, mein Lafon la Tuilerie, das liebe ich über alles. Ich glaube, er ist genauso raffiniert und erfrischend wie der phänomenale 2016er und so genial leichtfüssig, ich bin total beeindruckt. Das ist ein unbeschreiblicher Hochgenuss, sich dieses köstliche Elixier auf der Zunge zergehen zu lassen. Vermeintlich ist 2017 ein etwas kleinerer Jahrgang als 2016, aber ich finde beim besten Willen nicht, wo dieser Wein weniger Trinkvergnügen bieten sollte als der Vorjahrgang. Pierre Lafon: Ich beginne meinen Rebberg immer besser zu verstehen, es gibt immer noch da oder dort ein kleines Detail, das man verbessern kann, so kann ich immer mehr Trauben ernten, die wirklich perfekt sind. Und im Keller versuche ich immer noch etwas schonender vorzugehen, um alles, was mir die Natur gibt, zu bewahren.
Lobenberg: Ich bewerte ihn einfach gleich wie den 2016er, der etwas gradliniger ist in der Ausprägung. Dafür hat der 2017er eine wahnsinnige Komplexität. Sind beides grosse Weine. 97-98/100

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Infos zum Produzenten

Die Rebstöcke dieses Weingutes stehen an allerbester Lage auf hervorragenden Kalkböden. Die Schnecken waren es, die Pierre Lafon damals auf dieses Terroir aufmerksam gemacht haben. Schnecken lieben Kalk. Auf den knapp 2,4 Hektaren von Lafon la Tuilerie wimmelte es nur so von Schnecken, und bei sämtlichen Nachbarn rund herum hatte es kaum welche. Also musste genau hier auf diesem kleinen Flecken eine Kalkschicht sein, welche die Nachbarn nicht hatten. Und dass die grössten Weine von St. Emilion auf Kalkböden wachsen, ist kein Geheimnis. Somit hat Pierre Lafon keinen Moment gezögert, als diese Parzelle vor 9 Jahren zum Kauf angeboten wurde. Und wir wissen jetzt auch, warum hier seit vielen Jahren hervorragende Weine produziert werden. Die Vertikalprobe auf dem Weingut hat gezeigt, dass hier zumindest seit 2004 lauter grosse Weine erzeugt wurden. «Besser spät als nie» muss ich mir bei diesem Wein sagen, denn endlich ist dieser Wein nun auch bei uns im Sortiment. Seit mehreren Jahren schätze ich ihn bei den Primeur-Verkostungen regelmässig sehr hoch ein. Mehr als einmal habe ich die Mail-Adresse vom Weingut notiert, um Kontakt aufzunehmen. Aber jedes Mal hatte ich am Schluss das Gefühl, schon mehr als genug grosse Weine im Angebot zu haben. Jetzt bin ich gerade noch rechzeitig gekommen, denn die Weine, die hier entstehen, sind jeweils schon sehr früh ausverkauft, sie sind schon jetzt beinahe Kult!

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