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Fonroque, St-Emilion AOC, grand cru classé

Betörendes Bio-Bijou. Bewertung 19/20.

Fonroque, St-Emilion AOC
Rotwein | Frankreich | Bordeaux | St-Emilion
Fonroque, St-Emilion AOC
2018
grand cru classé
CHF 36.50
75cl (OWC-6)
  • Frankreich
  • Merlot, Cabernet Sauvignon, Carmenère
  • 2028 bis 2050
  • 16 - 18°C
  • 75cl (OWC-6)
  • FRA.249326.2018.F6
  • Enthält Sulfite
  • Lieferbar im Frühjahr 2021

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20
  • Lobenberg
    97-98
    |
    100

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

70% Merlot, 20% Cabernet Sauvignon, 10% Carmenère.
Château Fonroque ist ein biodynamisches Weingut im Besitz von Alain Moueix, einem der Vorreiter der Biodyn-Bewegung, und von Thierry Valette von Clos Puy Arnaud in Castillon. 17,5 ha mit Kleinsterträgen. In der Regel kommen nur 50% der Ernte in den Erstwein, um dort die Perfektion zu haben. Die Ernte bei Fonroque findet – wie bei allen Biodynamikern – tendenziell früher statt. Die Trauben reifen in der Regel viel schneller, da der Weinberg gesünder ist. Die kleineren Spritzanteile behindern die Natur weniger. So ist die physiologische Reife der Kerne eben viel eher erreicht.
Max Gerstl: Das ist purer Charme, der Duft zeigt viel frische, kühle Frucht, feinste Kräuter und Gewürze schwingen ganz zart mit und verleihen diesem superzarten Duft seinen raffinierten Auftritt. Das ist ein absolutes Bijou von Wein, eine sinnliche Köstlichkeit, das ist burgundische Feinheit, ein kleines aromatisches Kunstwerk, die Harmonie könnte perfekter nicht sein, jedes noch so kleine Detail fügt sich perfekt ins Gesamtbild ein. Ich frage mich immer wieder, welchen Einfluss die Biodynamie auf die Qualität eines Weines hat, dieser Wein hat einfach eine ganz besondere Ausstrahlung, die sich mit Worten nicht beschreiben lässt. Es ist nichts Spezielles, was besonders beeindrucken würde und doch berührt mich der Wein zutiefst, das ist ohne Zweifel ein ganz grosser Wein, aber er hat keinerlei Starallüren, er wirkt bei aller Grösse irgendwie schlicht, fast unscheinbar, das Besondere an ihm ist wohl genau sein vergleichsweise schlichter Auftritt.
Pirmin Bilger: Wie schwarzer Kirschensaft liegt der Wein im Glas und so duftet er auch. Er strahlt eine unheimliche Dichte aus reifer schwarzer Frucht aus. Noten aus Kirsche, Cassis, Brombeere, dazu kommen aber auch zarte rotbeerige Töne nach Johannisbeere und Himbeere. Vibrierende Energie geht von ihm aus, mit Tiefe und Frische. Dicht und extrem saftig am Gaumen mit einer guten stützenden Säure, die dem Wein seine Balance bringt. Gegenüber dem 2017er hat der 18er nochmals zugelegt und überzeugt erneut voll und ganz.
Lobenberg: Verabschieden Sie sich von Ihrer klassischen Vorstellung von Bordeaux, denn das Bordelais wächst näher heran an Burgund und Loire. Superstoff! 97-98/100

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Infos zum Produzenten

Das ist eines von vier biodynamisch zertifizierten Weingütern im Bordelais (die andern drei sind Pontet-Canet, Vieux-Pourret und Clos Puy Arnaud). Dass wir alle vier in unserem Angebot haben, ist nicht wegen der Biodynamie, denn das alleine ist noch keine Garantie für grosse Weine. Aber es scheint schon so, dass Winzer, die diesen grossen Aufwand auf sich nehmen, auch grosse Weine erzeugen.

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