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Clos Manou, Médoc AOC

Für einen Haut-Médoc ist das fast eine eigene Dimension!

Clos Manou, Médoc AOC
Rotwein | Frankreich | Bordeaux | Médoc
Clos Manou, Médoc AOC
2016
CHF 14.25
37.5cl (OWC-12)
  • Frankreich
  • Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot
  • 2025 bis 2050
  • 14 - 16°C
  • 37.5cl (OWC-12)
  • FRA.246394.2016.H2
  • Lieferbar im Frühjahr 2019

Bewertung

  • Gerstl
    19+
    |
    20
  • Robert Parker
    97

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Ich probiere den Clos Manou beim ersten Mal bewusst nach einigen ganz grossen Weinen wie Beauséjour-Bécot oder Troplong-Mondot. Schon der Duft verrät, dass er sich in keiner Art und Weise verstecken muss. Das ist eine echte Sensation, diese Fülle, diese Komplexität, diese Konzentration – und das alles in Verbindung mit seinem unwiderstehlichen Charme. Fast noch eindrücklicher ist der Gaumen, die Gänsehaut kommt erst jetzt, dafür umso intensiver, was ist das doch für ein himmlischer Wein, die Sinne berauschend, da ist gewaltig Spannung drin. Totale Konzentration trifft auf verspielte Leichtigkeit, und wo nimmt er diese überirdisch schönen Aromen her, ich bin hin und weg. Möglicherweise tue ich ihm sogar Unrecht, wäre da nicht der Jahrgang 2016 mit seiner immensen Fülle an Weinmonumenten, hätte ich wohl keinen Moment gezögert, ihn mit der Maximalnote zu bewerten.
Lobenberg: «Für einen Haut-Médoc ist das fast eine eigene Dimension. Selbst der Nachbar, der "best ever" Haut-Maurac, sogar der perfekte Chateau Carmenère, kann dieser Spannung, dem Druck und der unvergleichbaren Konzentration nicht ganz folgen. In der Stilistik ist das ein Pauillac mit konzentriertem Saint-Estèphe. In der Feinheit & Finesse erinnert das aber auch sehr an Calon-Ségur. Vielleicht ist es am Ende der beste Vergleich. Ich kann nur allen raten, sich für kleines Geld einen so grossen Wein, der Jahrzehnte halten wird, in den Keller zu legen. Viel mehr Wein für dieses relativ überschaubare Geld kann man nicht bekommen.

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Infos zum Produzenten

Dass wir dieses Weingut nicht früher entdeckt haben… Aber besser spät als nie. Stéphane Dief ist sicherlich der verrückteste Winzer im Médoc. Die 12 ha Reben sind extrem gepflegt und allesamt bestockt mit 10’000 Reben/ha. Ein Teil der Rebberge besteht aus 120-130 Jahre alten, wurzelechten Reben, der grössere Rest aus alten rekultivierten Reben mit späterer Zwischenpflanzung, um auf die 10’000 Stöcke zu kommen. Das Durchschnittsalter der Gesamtbestände von Clos Manou liegt zwischen 50-60 Jahren. Die Reben sind so gezüchtet, dass von Natur aus lediglich ca. 6-8 kleinste Träubchen je Stock wachsen. Das Weingut entstand in den 90er-Jahren und nur allerbeste Lagen wurden selektioniert. Der Besitzer, ein grosser Weinliebhaber und begeisterter Winzer, war vorher in einer Kooperative tätig. Er machte sich zusammen mit seiner ebenso begeisterten Frau Françoise selbständig, um dieses Kleinod zu schaffen. Der Erstwein, der Clos Manou, wird komplett in Holzfudern vergoren und später in Barriques ausgebaut. Die Entrappung geschieht per Hand auf einem bei Château Mouton Rothschild abgeschauten Holzrüttler, extrem vorsichtig, wie die ganze Vinifikation, die darauf ausgerichtet ist, die sublime Aromatik der Trauben in die Flasche zu bringen. Wir haben uns gefragt, wie das überhaupt möglich ist, dass eine junge Familie praktisch ohne finanzielle Mittel in relativ kurzer Zeit so ein Bijou von Weingut aufbauen kann. Die Antwort ist beeindruckend: Seit 12 Jahren eine 7-Tage-Woche haben und keinerlei Ferien machen. Hier wird alles dem Ziel untergeordnet, ganz nach oben zu kommen.

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