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Léandre-Chevalier (Le Queyroux), Blaye Côtes de Bordeaux AOC, Queyroux

Viel Terroir, unglaubliche Mineralität und aromatische Vielfalt.

  • Aktion
Léandre-Chevalier (Le Queyroux), Blaye Côtes de Bordeaux AOC
Restposten & Ausverkauf | Frankreich | Bordeaux | Blaye Côtes de Bordeaux AOC
Léandre-Chevalier (Le Queyroux), Blaye Côtes de Bordeaux AOC
2016
Queyroux
CHF 14.50 statt CHF 29.00
75cl (CT-6)
  • Frankreich
  • 2022 bis 2035
  • 16 - 18°C
  • 75cl (CT-6)
  • FRA.250180.2016.F6
  • Enthält Sulfite
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    18
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Der Wein wurde ohne Barriqueausbau ganz jung abgefüllt, er kam schon im Frühjahr nach der Ernte auf die Flasche. Diesen Wein hat Dominique eigentlich für den raschen Konsum produziert. Ich habe aber schon in früheren Jahren festgestellt, dass er ein unglaubliches Entwicklungspotenzial besitzt. 
Der Duft ist absolut faszinierend, eine Kombination aus genialer Frucht und erstaunlich viel Terroir, der strahlt eine unglaubliche Mineralität aus, auch die aromatische Vielfalt begeistert. Burgundisch schlanker Auftritt, die Tannine sind wunderbar fein, der Wein besitzt Rasse ohne Ende, perfekt abgefedert durch raffinierte Extraktsüsse, er wirkt noch sehr jugendlich, ein irre raffiniertes Fruchtbündel, unterlegt mit viel Terroirtiefe. Das ist jetzt schon ein Hochgenuss, aber ich werde trotzdem einige Flaschen für ein paar Jahre in den Keller legen, ich bin gespannt, wie er sich entwickeln wird, da schlummert noch einiges an Potenzial, da bin ich ziemlich sicher.

Wichtige Information von Max Gerstl zu diesem Weingut:
Es ist eine extrem traurige Geschichte, ich habe auch jetzt wieder feuchte Augen, wenn ich daran denke und hier schreiben muss, dass es das einzigartige Weingut Château Le Queyroux nicht mehr gibt. Dominique Léandre-Chevalier ist wohl der leidenschaftlichste unter allen leidenschaftlichen Winzern, die wir kennen. Er hat Weine erzeugt, die zum allerbesten gehören, was es in Bordeaux überhaupt gibt. Aber er hat es leider nie ganz geschafft, sein geniales Werk auch finanziell ins Lot zu bringen. Das Weingut ist leider Konkurs gegangen - und das so schnell, dass auch unsere Unterstützungs-Bemühungen zu spät kamen. Als wir es erfahren haben, war alles schon in der Konkursmasse blockiert.
Inzwischen wissen wir auch, wie es dazu kam. Wir haben zwar immer einen viel höheren Preis für den Wein bezahlt als in diese Appellation üblich, aber das hat bei weitem nicht gereicht. Dominiques Produktionskosten waren deutlich höher als beispielsweise jene von Château Pétrus. Das hat uns ein Mann gesagt, der sich extrem gut in der Szene auskennt, weil er für die meisten grossen Weingüter von Bordeaux (inkl. Pétrus) arbeitet.
Ein kleiner Lichtblick ist, dass wir alle Weine, die noch am Lager waren, aus der Konkursmasse kaufen konnten (inkl. jener Weine, die wir schon in Subskription gekauft und bezahlt hatten, aber das ist nur unser Problem). Wir wollen das Positive betonen und das ist, dass wir eine schöne Menge Weine kaufen konnten, darunter viele Weine von hervorragender Qualität, die wir bisher noch nie in unserem Sortiment hatten. Der fanatische Dominique hat aus purer Leidenschaft jedes Jahr etwa 10 verschiedene Weine gemacht, alles superspannende Weine, aber wir konnten beim besten Willen nicht jedes Jahr 10 verschiedene Weine von einem einzigen Bordeaux-Weingut kaufen.
Wir haben die ganze Palette durchprobiert, all die verschiedenen Weine haben ein unglaublich hohes Qualitätsniveau. Das erstaunt nicht, denn Dominique hat immer nur perfekte Trauben zu Wein verarbeitet, diese wurden lediglich auf verschiedene Arten vinifiziert und ausgebaut.

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Infos zum Produzenten

Dominique Léandre-Chevalier kann man ohne Übertreibung als extrem fanatischen Winzer bezeichnen. 1985 übernahm er den elterlichen Betrieb mit 12 Hektar Reben. Lediglich 3 Hektar klein ist sein Weingut heute. Weil er von A–Z alles selber machen will, kann er nicht mehr bewältigen. Die 7 besten Parzellen mit 8 verschiedenen Terroirs hat er behalten, den Rest der Rebberge hat er verkauft. Wo der Joyau wächst, hat er 10'000 Rebstöcke pro Hektar gepflanzt, mehr als die meisten Crus Classés im Médoc (mehr Rebstöcke, dafür weniger Trauben pro Rebstock ergibt eine bessere Versorgung der Trauben). Hier pflügt er die Rebberge mit dem Pferd, damit die Böden locker bleiben und nicht durch das Gewicht von Traktoren verdichtet werden. Dass hier biodynamisch gearbeitet wird, ist sowieso klar, es bildet die Basis für diese wirklich grossen Weine.

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