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Léandre-Chevalier (Le Queyroux) (2 Flaschen in Holzkiste), Blaye Côtes de Bordeaux AOC, Inegale 11'111/33'333

Extrem spannend zum Vergleichen. Originalkoffer mit 2 Flaschen.

Léandre-Chevalier (Le Queyroux) (2 Flaschen in Holzkiste), Blaye Côtes de Bordeaux AOC
Rotwein | Frankreich | Bordeaux | 1er Côtes de Blaye
Léandre-Chevalier (Le Queyroux) (2 Flaschen in Holzkiste), Blaye Côtes de Bordeaux AOC
2012
Inegale 11'111/33'333
CHF 85.00
75cl (OWC-2)
  • Frankreich
  • Merlot, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot
  • Jetzt bis 2035
  • 16 - 18°C
  • Im Barrique ausgebaut
  • 75cl (OWC-2)
  • FRA.242452.2012.F2
  • ab Lager

Bewertung

  • Gerstl
    19
    |
    20

Infos zum Wein

Degustationsnotiz

Das ist verschwenderische Vielfalt in diesem köstlichen Duft, schwarze Beeren begleitet von einem feinen Hauch roter Früchte und verführerischen Noten von edlen Gewürzen und feinen Kräutern bis hin zu tiefgründigen Terroir-Noten wie Leder, Tabak und schwarzen Trüffeln. Was für ein geniales Fruchtbündel, was für ein edler, sinnlicher Wein, was für eine Vielfalt, und dermassen fein. Die Konzentration ist enorm, aber alles schwingt so unglaublich fein, das ist die pure Eleganz.
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Dominique Léandre-Chevalier hat zwei Parzellen mit fast identischer Bodenbeschaffenheit. Die eine davon hat er mit 11'111 Rebstöcken pro ha bepflanzt, die andere mit 33'333. Bei 11'111 wachsen 3–5 Trauben pro Stock, bei 33'333 gar keine bis maximal 3 Trauben. Das regelt die Natur von alleine so. Die Rebe scheint über eine fast unglaubliche Intelligenz zu verfügen. So wie sie sich beispielsweise bei extremer Hitze schützt, indem sie alle Entwicklungsprozesse einstellt, merkt sie hier, dass ein Rebstock aufgrund der Konkurrenzsituation nicht in der Lage sein wird, einen grösseren Behang zu ernähren – und so produziert sie ganz einfach weniger Trauben. Präzise Beobachtungen der Natur bringen Dominique dazu, solche Experimente zu wagen. Wenn man sich überlegt, was für ein gigantischer Aufwand dahintersteckt, kann man leicht abschätzen, was für eine Leidenschaft in diesem Mann steckt. Alleine die Art und Weise, wie die Natur auf die Pflanzdichte reagiert, macht deutlich, was für ein spannendes Experiment das ist. Noch spannender wird die Sache, wenn man die beiden daraus entstandenen Weine vergleichend degustieren kann.

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Infos zum Produzenten

Dominique Léandre-Chevalier kann man ohne Übertreibung als extrem fanatischen Winzer bezeichnen. 1985 übernahm er den elterlichen Betrieb mit 12 Hektar Reben. Lediglich 3 Hektar klein ist sein Weingut heute. Weil er von A–Z alles selber machen will, kann er nicht mehr bewältigen. Die 7 besten Parzellen mit 8 verschiedenen Terroirs hat er behalten, den Rest der Rebberge hat er verkauft. Wo der Joyau wächst, hat er 10'000 Rebstöcke pro Hektar gepflanzt, mehr als die meisten Crus Classés im Médoc (mehr Rebstöcke, dafür weniger Trauben pro Rebstock ergibt eine bessere Versorgung der Trauben). Hier pflügt er die Rebberge mit dem Pferd, damit die Böden locker bleiben und nicht durch das Gewicht von Traktoren verdichtet werden. Dass hier biodynamisch gearbeitet wird, ist sowieso klar, es bildet die Basis für diese wirklich grossen Weine.

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