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Gerstl Weinselektionen
Fegistrasse 5
8957 Spreitenbach, CH
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Christmann

Karl-Friedrich Christmann hat das 17 Hektaren grosse Weingut 1965 übernommen, heute führt es sein Sohn Steffen, der auch Präsident des VDP ist. Die Weinberge werden nach der biodynamischen Methode bewirtschaftet (zertifiziert seit Jahrgang 2004). Die Reben waren dabei, durch die schon lange vollzogene Umstellung der Böden hin zur Natur, schon bestens auf diesen Schritt vorbereitet. Steffen Christmann: «Wir achten schon lange auf einen hohen Humusgehalt der Böden und auf eine grosse Artenvielfalt in den Weinbergen, um so eine Monokultur zu vermeiden. Besonders Leguminosen wie Klee sammeln Stickstoff in der Luft und tragen so zur Versorgung der Reben bei. Gleichzeitig wird damit eine vielfältige Mikrofauna erreicht, die entscheidend zur Mineralität der Trauben beiträgt. Die Bodenbewirtschaftung trägt in hohem Masse dazu bei, das Terroir im Wein abzubilden und die Weine noch individueller und authentischer zu machen. Die Kräfte, die vor dem Vollmond das Wachstum stimulieren oder vor dem Neumond die Qualität festigen, nützen wir für unsere Reben. So weit wie möglich orientieren wir unsere Arbeiten an den Phasen des Mondes und unterstützen dies mit Hornmist und –kiesel. Wenn sich dann die Blätter verfärben, erreicht die Traube die physiologische Reife. In der Biodynamie geschieht das allerdings früher. Wir stellen fest, dass durch den biodynamischen Weinbau die physiologische Reife der Trauben bei niedrigeren Alkoholgraden eintritt. Gleichzeitig sind die Weine aber aromatischer. Unser Ziel ist es insgesamt, unsere Reben in eine grösstmögliche Harmonie mit dem Weinberg, Klima und Boden zu bringen, um dadurch feinste, reife Weine als Ausdruck des jeweiligen Terroirs zu erzeugen. So erhalten wir auch unsere Weinberge für die künftige Generationen. Dies ist uns eine Verpflichtung.» Das Wichtigste sind zwar die Trauben, wenn man perfektes Traubengut hat, ist es aber auch wichtig, dieses optimal und möglichst schonend zu verarbeiten. So wurde hier sehr viel in einen neuen Keller investiert. Dieser konnte für den Jahrgang 2009 in Betrieb genommen werden und ermöglicht es unter anderem, dass nicht mehr gepumpt werden muss. Ebenfalls verfügt man jetzt über 2 Pressen, damit man genügend Zeit hat, die Trauben möglichst schonend zu pressen, was gleichzeitig auch eine gewisse Maischenstandzeit ergibt.

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