Thomas Studach’s Erfolgsgeschichte begann im Jahre 1988, als er die Reben seiner Eltern und Grosseltern übernahm. Was seine Weine auszeichnet ist – wie bei jedem Winzer mit hohen Qualitätsansprüchen – die äusserst strenge Selektion des Traubenguts, die er vornimmt. Auf das Thema Bio angesprochen, erzählt Thomas Studach, dass er 1994 bis 1999 rein biologisch gearbeitet, es aber nie auf die Flasche geschrieben hat. Ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur ist für ihn sowieso eine Selbstverständlichkeit, wenn man ein Naturprodukt wie Wein erzeugen will. Das Wichtigste sind für ihn lebendige Böden. In dieser Beziehung hat man in der Bündner Herrschaft wenige Probleme, weil schon seit 20 Jahren begrünt wird. Auf Kunstdünger, der dem Tiefgang der Wurzeln entgegen wirkt, verzichtet Studach sowieso. Biologische Bewirtschaftung erfordert im hiesigen Klima ca. 14 Spritzungen pro Jahr. So oft mit dem Traktor durch die Reben fahren ist für die Böden auch nicht das Beste. Unter Einbezug der Aspekte Risiko und Arbeit in seine Überlegungen, kam Studach zum Schluss, dass er einen minimalen Einsatz von künstlichen Mitteln bevorzugt.